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Paraíso (vol. 3)
Random House
PREKARITÄT, KLASSE UND BEGEHR; FREMDE SOFAS UND GNADEVOLLE LÜGEN.
Der Abschluss der Tue-Trilogie, das große Phänomen der dänischen Literatur der letzten Jahre.
„Das Markenzeichen von Thomas Korsgaard ist es, mit Leichtigkeit über die schwierigen Aspekte des Lebens zu schreiben.“
Børse
Tue ist jetzt siebzehn Jahre alt und allein in Kopenhagen. Nachdem er aus dem Zimmer, in dem er lebte, geworfen wurde, hat er keinen Ort, an den er gehen kann. Er beginnt, mit dem Nötigsten durch die Straßen der Stadt zu streifen. Tagsüber verkauft er Zeitungen; nachts schläft er, wo er kann. Er lebt in einem Zustand ständiger Alarmbereitschaft, improvisiert Gesten und Lügen, um unauffällig zu bleiben.
Als eine Arbeitskollegin und ihre Mutter ihm eine vorübergehende Zuflucht anbieten, entdeckt Tue eine neue Welt. Dieses bürgerliche, bequeme und geschützte Zuhause scheint Stabilität zu versprechen, doch der Zauber des Klassenvorteils löst sich schnell auf und legt die soziale und emotionale Distanz zwischen denen offen, die immer einen Platz hatten, und denen, die gelernt haben, ohne ihn zu überleben.
In „Paraíso“, dem Roman, der die Tue-Trilogie abschließt, schreibt Thomas Korsgaard mit präziser und zurückhaltender Prosa über Ausgrenzung, Scham und die Schwierigkeit, neu anzufangen; und zeichnet das schonungslose Porträt eines jungen Mannes, der sich weigert, Opfer zu sein, auch wenn er dafür gewisse Grenzen überschreiten muss.
Über die Tue-Trilogie wurde gesagt:
„Die Tue-Trilogie ist zu einem paradigmatischen Beispiel für die neuen Wege geworden, die die europäische Literatur heute einschlägt.“
Zenda
„Korsgaard hat eine eigene Welt geschaffen, in die man eintaucht wie in einen Zustand totaler Trunkenheit.“
Frank Keil, literaturblatt.ch
„Korsgaard besitzt ein außergewöhnliches Talent zum Erzählen, mit scharfem Humor und tiefem Verständnis für menschliche Beziehungen. Zweifellos eines der herausragendsten literarischen Talente Dänemarks.“
Berlingske
„Kann es auch außerhalb der USA eine brutale, schmutzige und versumpfte Literatur aus den unteren Schichten geben? Der Däne Thomas Korsgaard beweist, dass ja.“
Diario del Sur
„Seine Stimme verbindet Nähe und Distanz, als ob er beim Beschreiben seines Mikrokosmos einen eigenen Raum schafft, in dem man atmen kann.“
Marta Rebón, El Mundo
„Die Kindheit ist in Korsgaards Stimme kein heiliger Boden, sondern eine raue Landschaft, aus der man überlebt, wenn man Glück hat. Oder Fantasie.“
Victoria Gabaldón, Mamagazine