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Ve y dilo en la montaña
Ein eindringliches Porträt der Jugend im Harlem der 1930er Jahre, eine tiefgründige Reflexion über Rassismus und die zwiespältige Rolle der Religion
An einem Samstag im März 1935, an seinem vierzehnten Geburtstag, streift John Grimes durch die Straßen von New York, während er über einige belastende Dinge nachdenkt: die schwierige Beziehung zu seinem Vater, einem autoritären Pfingstprediger aus Harlem, die Armut, in der seine Familie lebt, und den Rassismus, der sie umgibt. John sehnt sich nach einem anderen Schicksal als dem, das seine Familie für ihn vorgesehen hat: den Fußstapfen seines Vaters zu folgen. Doch er weiß, dass ein Verzicht ihn einer noch tieferen und schmerzlicheren Ausgrenzung aussetzen würde: Er würde von seiner Gemeinschaft und den Menschen, die er liebt, isoliert werden. Später, in der Kirche, umgeben von der Begeisterung und den Gesängen der Gläubigen, wird John von einer Offenbarung erschüttert, die ihn mit Rebellion und Unterwerfung, Lust und Unschuld, Hass und Mitgefühl konfrontiert und die Zwiespältigkeit seiner Seele offenbart. „Wenn es je ein Buch gab, das ich schreiben musste, dann war es dieses“, sagte James Baldwin über Ve y dilo en la montaña, den Roman, der 1953 der Welt das Genie und die Wut des afroamerikanischen Autors offenbarte und der wenige Jahre später bereits als Klassiker der amerikanischen Literatur galt. Mit seinem dunklen und prophetischen Symbolismus ist dieser einzigartige Entwicklungsroman von der Jugend des Autors inspiriert und erzählt eine fieberhafte Geschichte, in der der Kampf um die eigene Individualität mit der Geschichte eines Volkes verwoben ist, das von Rassismus und der repressiven Macht der Religion geprägt ist.
Seine Prosa hat mich tief beeindruckt, seine Intensität raubte mir fast den Atem. Ich hatte noch nie einen Roman gelesen, der Einsamkeit und Verlangen so eindringlich beschreibt.“
Douglas Field, The Guardian
„Ve y dilo en la montaña zeigt einen wesentlichen Aspekt des Lebens in den Vereinigten Staaten, seine Widersprüche und Versuchungen, diese bittersüße Mischung aus Liebe und Hass, die viele gegenüber dem Land empfinden.“
Azar Nafisi, The Independent