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Unos cuantos sueños
Der neue Roman von Chimamanda Ngozi Adichie, Autorin von Americanah und Todos deberíamos ser feministas.
Mitten in der Einsamkeit der Pandemie blickt Chiamaka, eine in den USA lebende nigerianische Reiseautorin, auf ihre früheren Liebhaber zurück, während sie sich ihren Entscheidungen, Zweifeln und Gewissensbissen stellt. Um sie herum kreisen drei weitere Frauen, deren Leben sich kreuzen und gegenseitig erhellen. Zikora, ihre beste Freundin, ist eine brillante Anwältin, die es gewohnt ist, alles unter Kontrolle zu haben, bis ein Verrat sie zwingt, dort um Unterstützung zu bitten, wo sie es am wenigsten erwartet hätte. Omelogor, Chiamakas mutige und direkte Cousine, die in Nigeria einflussreich ist, beginnt zu hinterfragen, wie gut sie sich wirklich kennt. Und Kadiatou, Chiamakas Haushälterin, zieht ihre Tochter mit Stolz in den USA groß, muss aber einen unvorhersehbaren Schlag verkraften, der alles bedroht, was sie aufgebaut hat.
In Unos cuantos sueños betrachtet Adichie mit Klarheit und Nachdruck die inneren und gesellschaftlichen Risse, die die Erfahrungen dieser Frauen prägen. Kann man wahres Glück erreichen oder ist es immer nur ein flüchtiger Augenblick? Welches Maß an Ehrlichkeit verlangt die Liebe, gegenüber anderen und sich selbst? Mit einem scharfen Blick auf die Entscheidungen, die wir treffen, und die, die andere für uns treffen, auf Mütter und Töchter und auf eine vernetzte Welt, in der nichts isoliert geschieht, pulsiert der Roman mit emotionaler Dringlichkeit und einer Prosa, die ebenso schön wie kraftvoll ist. Eine Rückkehr, die Adichie als eine der lebendigsten und bewegendsten Stimmen der heutigen Literaturlandschaft bestätigt.
Die Kritik sagt:
«Unos cuantos sueños liest sich wie ein feministische Krieg und Frieden. Es ist eine Erzählung über den Krieg gegen Frauen, eine Kraft, die aus der Gesellschaft, aber auch durch den eigenen Körper entsteht. Voller Wahrheit, Witz und Mitgefühl ist es ein großartiger Roman, der die Komplexität menschlicher Motivation vermittelt und sich traut, schwierige Fragen zu stellen. Ein Werk, das Frustration über die Welt erzeugt, aber Zufriedenheit über die Qualität der aktuellen Fiktion.»
The Times