Dies sind die Artikel, die wir gefunden haben.
Tres noches en Ítaca
Tres noches en Ítaca von Alberto Conejero ist eine Tragikomödie, die familiäre Bindungen, Erinnerung und die Möglichkeit, sich selbst auch im reifen Alter neu zu erfinden, erforscht.
Vor Jahren traf Alicia, Professorin für klassische Griechisch, eine unerwartete Entscheidung: Sie verließ ihr Leben in Spanien und zog allein nach Ítaca, der Insel, die mit dem Mythos von Odysseus verbunden ist. Zwei Jahrzehnte später kehren ihre drei Töchter an diesen Ort zurück, um sich um ihre Beerdigung zu kümmern und sich einer Familiengeschichte voller Schweigen, Fragen und unerledigter Gefühle zu stellen.
Im Verlauf von drei Nächten auf der Insel rekonstruieren die Schwestern das Bild ihrer Mutter und reflektieren ihre eigene Beziehung zur Vergangenheit. Das Stück wird so zu einer Reflexion über das Recht, neu anzufangen, über Entscheidungen, die ein Leben prägen, und über die Liebe, die Abwesende weiterhin auf die Zurückgebliebenen projizieren.
Gleichzeitig fungiert der Text als Hommage an Griechenland und die klassische Kultur, deren Mythen und Resonanzen das Werk durchziehen und mit der zeitgenössischen Erfahrung in Dialog treten.