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The Rocky Horror Picture Show: Transgresión, contracultura y películas de medianoche
The Rocky Horror Picture Show, der Kultmusical schlechthin, dessen Vermächtnis von Generation zu Generation weitergegeben wird, hat nicht nur das Kino und Theater revolutioniert, sondern auch dank seines respektlosen Geistes und einer queeren Perspektive, die ihrer Zeit voraus war, einen tiefen Eindruck in der Popkultur hinterlassen.
Der Journalist und Kulturchronist Popy Blasco taucht mit einer Menge Glitzer in das Rocky-Horror-Phänomen ein und entwirrt seine vielfältigen Schichten mit ansteckender Leidenschaft in einem Essay, der filmische Analyse, persönliche Chronik und historische Reflexion verbindet. Im Laufe des Buches erzählt er von der Entstehung des Werks aus der Vorstellungskraft von Richard O'Brien, wie der Übergang von der Bühne auf die große Leinwand erfolgte und wie es nach seinem anfänglichen Misserfolg an den Kinokassen zu einem unerwarteten Erfolg bei Mitternachtssitzungen wurde, wodurch das Konzept der Publikumsbeteiligung etabliert wurde.
Außerdem untersucht der Autor ausführlich den Soundtrack, geprägt von Glam- und Rock-Einflüssen sowie der überbordenden Camp-Ästhetik eines Films voller Anspielungen auf Science-Fiction- und B-(und Z-)Horrorfilme. Er erforscht auch die Auswirkungen des Films auf die Gegenkultur im Allgemeinen und die LGTBIQ+-Gemeinschaft im Besonderen, die ihn als Raum für Rebellion und Identitätsausdruck angenommen hat, der viel von einer liturgischen Dimension besitzt. Zudem stellt er uns die unvergesslichen Charaktere vor — Frank-N-Furter, Brad, Janet, Riff Raff und Co. — und lädt uns ein, den „Time Warp“ für alle Ewigkeit zu tanzen.