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Rebeldes del deseo: Gais, lesbianas y bisexuales en la creación artística del siglo XX
Die großen LGTB-Schöpfer des 20. Jahrhunderts, wie sie dir noch nie erzählt wurden.
Wusstest du, dass Tórtola Valencia, eine der berühmtesten Tänzerinnen des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts, ihre Freundin adoptieren musste, damit diese erben konnte, und dass sie nun als Mutter und Tochter auf einem Friedhof in Barcelona beigesetzt sind? Oder dass Luis Cernuda, einer der Großen der Generation von 1927, Poemas para un cuerpo schrieb, inspiriert von einem mexikanischen Bodybuilder, in den er sich verliebte? Und wusstest du auch nicht, dass Francis Bacon, einer der bedeutendsten britischen Maler des 20. Jahrhunderts, in Madrid starb, weil er nach Spanien gekommen war, um sich mit einem Freund zu treffen, oder dass Carmen Conde, die erste Frau, die in die Real Academia de la Lengua Española aufgenommen wurde, einen Großteil ihres Lebens mit einer anderen Frau verbrachte?
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der Namen, die du auf den Seiten dieses aufschlussreichen Essays finden wirst, das mit einem lebendigen und direkten Stil Künstlern ihren Platz geben möchte, die sich aufgrund ihrer sexuellen Andersartigkeit verstecken mussten oder das Risiko eingingen, die Konsequenzen eines freien Lebens zu tragen. Biografien wie die von Gil de Biedma, Miguel de Molina oder Mari Trini, unter anderen, helfen uns, einen Teil des kulturellen dissidenten Gedächtnisses des 20. Jahrhunderts zu rekonstruieren und zu zeigen, dass die Rebellen der Begierde, jene, die sich den gesellschaftlichen Normen widersetzten, immer da waren.
Biografie des Autors
Carlos Barea (Granada, 1987) hat einen Abschluss in Werbung und Public Relations von der Universidad Rey Juan Carlos, einen Master in Kreativem Schreiben von der Schule Hotel Kafka und einen Master in LGBTIQ+-Studien von der Universidad Complutense de Madrid. Er arbeitet mit verschiedenen Medien zusammen, darunter das TVE-Programm Cine de Barrio, die Zeitschrift Shangay und das Kulturbeilage El Asombrario, außerdem ist er als Lektor und professioneller Editor für verschiedene Verlage tätig.
Als Autor veröffentlichte er 2020 seinen ersten Roman, Bendita tú eres (Egales), und koordinierte 2023 die Sammelbände Flores para Lola. Una mirada queer y feminista sobre la Faraona (Dos Bigotes & Egales), Ocaña. El eterno brillo del Sol de Cantillana (Dos Bigotes) und Pepe Espaliú. Visibilidad, experiencias y construcciones culturales en torno al VIH (Flores Raras). 2024 koordinierte er Eloy de la Iglesia. El placer oculto del cine español (Dos Bigotes) und arbeitete am Drehbuch des Dokumentarfilms La última noche de Sonia Martínez (RTVE).