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Nuestra pluma
Neuer Roman des Autors von Riquiño.
Nach zwanzig Jahren kehrt Matías in seine Heimatstadt zurück, mit der Asche seiner Mutter und einer Feder, die ein Geheimnis birgt. Die Wiederbegegnung mit Julen, seiner ersten Liebe, reißt eine Wunde auf, die ihn zurück ins Jahr 2005 führt. Mit vierzehn Jahren lernte er Miro Mallen kennen, einen viel älteren Drehbuchautor, der seine eigenen Texte nutzte, um ihn zu manipulieren und in Erfahrungen zu ziehen, die sein Leben für immer prägen sollten.
Zwischen Trauer, Erinnerung und dem Wunsch, das Erlebte zu verstehen, findet Matías im Schreiben die einzige Möglichkeit, sich selbst wieder aufzubauen. Wie liebt man wieder nach einer geraubten Jugend?
Nuestra pluma behandelt die affektive Erinnerung, die Last des Schweigens und die Notwendigkeit, die eigene Geschichte zurückzuerobern.
Über den Autor
Néstor Barbosa (Ourense, 1991) ist Grafikdesigner und Schöpfer im audiovisuellen Bereich. Er hat Plakate für Filme und Festivals gestaltet sowie persönliche Projekte entwickelt, in denen Bild und Wort ständig miteinander im Dialog stehen.
Er schreibt seit seiner Kindheit. Sein erster Roman, Mateo en el cadalso (2019), behandelt die Heilung von Wunden durch das symbolische Territorium der Träume. In La víspera del fin del mundo (2020) erforscht er die Jugend in einer sich wandelnden Welt. Mit Riquiño (2024) kehrte er zum Intimen zurück, durch eine glaubwürdige Liebesgeschichte, in der Zärtlichkeit versucht, in beschleunigten Zeiten zu bestehen. In Nuestra pluma (2026) vertieft er die emotionale Erinnerung und das Schreiben als Raum der persönlichen Rekonstruktion, eine kreative Linie, die er weiterhin von Madrid aus verfolgt, der Stadt, in der er derzeit lebt und arbeitet.