Dies sind die Artikel, die wir gefunden haben.
Nevada
Nevada, von Imogen Binnie, ist ein radikaler und intimer Roadnovel über Identität, das Bewusstsein des eigenen Körpers und die Möglichkeit, außerhalb vorgegebener Erzählungen zu existieren.
An Bord eines gestohlenen Autos und auf scheinbar endlosen Landstraßen unterwegs, begibt sich Maria auf eine Flucht, die zugleich eine Suche ist. Zwischen Tankstellen, Motels und der hypnotischen Wiederholung eines Country-Musiksenders wird die Reise zum Raum, um das eigene Leben von seinen Rissen her zu denken.
Indem sie die klassischen Codes des nordamerikanischen road novel neu formuliert, zeichnet Binnie das Porträt einer Subjektivität im Wandel: eine hyperbewusste, ironische und verletzliche Protagonistin, die ihre Identität unermüdlich am Rand einer Gesellschaft analysiert, die sie nicht anerkennt.
Mehr als eine physische Bewegung ist Nevada eine Initiationsreise, die in einer ganzen Lesergeneration nachklingt und um eine so einfache wie entscheidende Frage kreist: wie man in einem Körper existiert.
Okay, es gibt keine Erleuchtungen. Der einzige Weg, ein Buddha zu werden, ist einfach, es zu sein, die Scheiße zu ignorieren, die sich auf dem Weg zum Buddha-Sein einmischt. Also ist es so: Okay, wenn die Erleuchtung hier ist, sitzt bei mir im Auto, auf meinem Schoß, schwerelos und gewalttätig, dann okay, Erleuchtung. Okay.