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Mulleres que viven xuntas
Mulleres que viven xuntas, Premio Xerais de Novela 2025, ist eine intime Geschichte über Liebe, Erinnerung und die Last des Schweigens im Spanien der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Im Jahr 1955, nach dem Tod ihres Vaters, ist Isabel gezwungen, Galicien zu verlassen und mit kaum zehn Jahren nach London zu gehen, wo sie von Onkeln aufgenommen wird. Jahre später, 1968, kehrt sie in ihr Dorf nahe Santiago de Compostela zurück. Dort lernt sie Chus kennen, eine Lehrerin, die sich während ihrer Abwesenheit um ihre Mutter gekümmert hatte. Zwischen den beiden entsteht eine Liebesbeziehung, die ein Leben lang andauern wird.
Doch der gesellschaftliche Kontext der franquistischen Diktatur und die Angst vor dem, was man sagen könnte, zwingen sie, ihre Beziehung geheim zu halten. Dieses auferlegte Schweigen prägt ihre Geschichte und Entscheidungen tief und hinterlässt Spuren, die Jahrzehnte überdauern.
Mit einem nüchternen Stil und einer sorgfältigen Charakterzeichnung wechselt der Roman zwischen verschiedenen Zeiten und Erzählstimmen, um das emotionale Wachstum seiner Protagonistinnen zu begleiten. Mulleres que viven xuntas regt zum Nachdenken über die Schwierigkeiten an, die die sexuelle Orientierung für viele Menschen bedeutet hat, und darüber, wie die Liebe versucht, sich selbst in repressiven Kontexten ihren Weg zu bahnen.
Ein bewegender Roman, der die leuchtenden Fäden von Liebe und Leidenschaft mit den Schatten von Frustration und dem Schweigen einer Epoche verwebt.