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Middlesex
Verliebt in eine Frau, aber ängstlich vor dem, was im entscheidenden Moment geschehen könnte, beschließt Cal Stephanides, sein Geheimnis zu offenbaren. Denn Cal, wie Tiresias, hat sowohl als Frau als auch als Mann gelebt.
Die Geschichte beginnt im Jahr 1922, als Cals Großeltern vor dem Krieg fliehen und in die Vereinigten Staaten auswandern. Dort lassen sie sich bei Verwandten nieder und gründen eine Saga, die von komplexen familiären Beziehungen geprägt ist und Generationen überdauern wird. Aus diesem familiären Geflecht wird Cal geboren, der als Calliope zur Welt kommt, ein Mädchen, das scheinbar dazu bestimmt ist, die alte Legende jener jungen Frauen zu erfüllen, die sich im bestimmten Alter in Männer verwandelten.
Über acht Jahrzehnte hinweg erzählt der Roman die intime Geschichte einer Einwandererfamilie und zugleich die soziale und kulturelle Entwicklung der Vereinigten Staaten. Middlesex ist eine ambitionierte Erzählung über Identität, Erbe, Geschlecht und Zugehörigkeit, die als einer der großen zeitgenössischen Versuche gilt, den Großen Amerikanischen Roman zu schreiben.
Gewinner des Pulitzer-Preises für Belletristik 2003, festigte der Roman Jeffrey Eugenides als eine der wesentlichen Stimmen der zeitgenössischen amerikanischen Erzählkunst.