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Maricas Malas: Construir un futuro colectivo desde la disidencia
Maricas malas ist ein hybrider Essay zwischen persönlichem Bericht und politischer Reflexion, in dem Christo Casas die jüngere Geschichte der LGTBIQ+-Kämpfe untersucht, um das Versprechen der Normalität als Ziel sozialer Integration zu hinterfragen. Im Gegensatz zum Modell der produktiven und konsumorientierten Familie, das einen Teil des Assimilationsprozesses begleitet hat, schlägt der Autor vor, dissidente Lebensformen als Motor kollektiver Transformation wiederzubeleben.
Das Buch analysiert, wie der Wunsch, in das „Normale“ zu passen, andere Erfahrungen und Debatten an den Rändern des kapitalistischen und reproduktiven Systems verdrängt hat, und fordert das politische Potenzial von Affekten, Fürsorge und Vergnügen als Räume des Widerstands ein. Aus einer Klassenperspektive betrachtet Casas die queeren Kämpfe als eine soziale Auseinandersetzung, die die gesamte Gesellschaft betrifft.
Ein direkter und kämpferischer Text, der dazu einlädt, sexuelle und geschlechtliche Dissidenz als emanzipatorisches Werkzeug in einem Kontext reaktionären Aufschwungs neu zu denken.