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Mapas terminales
Rasanter Debütroman von Lucila Grossman, ein stets am Limit entlang schrammender Roman, der Cyberpunk und Trash-Science-Fiction durchquert, um die Geschichte einer halluzinierten Jungfrau Maria des 21. Jahrhunderts zu erzählen, die, nachdem sie schwanger wurde und in weniger als 24 Stunden ein monströses, durchsichtiges Wesen zur Welt brachte, über eine App auf ihrem Handy mit ihm kommuniziert.
Grossmans Werk, erzählt im reinen Rhythmus des Internets und Hyperlinks, voller telepathischer Aliens, grotesker Halluzinationen und labyrinthartiger Obsessionen, behandelt die Unmöglichkeit, wirklich mit einem anderen Menschen in Verbindung zu treten – in dem angeblich vernetztesten Zeitalter der Geschichte.
Mapas terminales ist eine Reise ohne Rückkehr zu jenem Ort, an dem das Neue Fleisch nie aufgehört hat, sich zu verändern, nun verwandelt in ein virtuelles Wesen, und an dem Begriffe wie Körper und Ich jegliche Bedeutung verloren haben.
Wie soll ich den Hunden erklären, dass meine Handgelenke brennen (die Erleuchtungen des Zorns sollten längst verstummen) und mein Kopf noch immer ein vulkanisches Tiktik flechtet. Ich öffne die Augen und in jeder Pupille ein Reptil, aus dem Wasser gerissen, seine Wurzeln halb Adern, das Landschaftsbild bewegen, umkehren wollen.