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Mamá está dormida
Eine Mutter, ein Sohn und eine unerwartete Offenbarung. Manchmal ist die längste Reise die nach innen.
Als Aurora beginnt, ihr Gedächtnis zu verlieren, fragt sie ihren Sohn: „Und wo ist dein Bruder?“. Ein Satz, der alltäglich erscheinen könnte, wenn nicht dieser Sohn, fünfundfünfzig Jahre alt, immer geglaubt hätte, ein Einzelkind zu sein. Gibt es diesen Bruder wirklich oder ist es eine Halluzination? Was passiert, wenn eine lebenswichtige Gewissheit zerbricht? Wie schwer wiegen die verschwommenen Erinnerungen einer Mutter im Vergleich zu den Wahrheiten, die zwischen den Rissen familiärer Streitigkeiten auftauchen?
Um das zu entschlüsseln, machen sich Mutter und Sohn mit ihrem alten Hund im Wohnmobil auf den Weg nach Vera de Bidasoa, ein Dorf in den Bergen, wo Aurora als junge Frau lebte, geprägt von der bedrückenden Präsenz der Sección Femenina.
Máximo Huerta verfasst einen bewegenden Roman über das, was verschwiegen wird, was vergessen wird und das, was trotz der Zeit niemals ganz verschwindet.