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Los gais durante el franquismo: Discursos, subculturas y reivindicaciones (1939-1977)
Eine Analyse der Situation der homosexuellen Gemeinschaft während der Jahre des Franquismus, basierend auf bisher unveröffentlichten Archivdokumenten.
Wie lebten Schwule während des Franquismus? Welche Haltung hatten sie zu ihrer Sexualität? War Homosexualität wirklich verurteilt? Der Historiker Geoffroy Huard versucht, diese Fragen anhand zahlreicher Zeitungen, Bücher, Zeugenaussagen, polizeilicher und medizinischer Berichte sowie Archivdokumente der Gerichte für „Vagos y Maleantes“ und „Peligrosidad y Rehabilitación Social“ zu beantworten (die seit der Rückkehr der Demokratie nach Spanien nicht untersucht wurden). Durch eine sorgfältige, gründliche und dokumentierte Rekonstruktion der schwulen Welt in unserem Land zeigt uns Huard, jenseits der gängigen Vorstellungen, wie Klassenjustiz gegen Homosexuelle ausgeübt wurde – eine Repression, die sich hauptsächlich auf die unteren Klassen beschränkte, wenn deren Lebensweise mit Kriminalität, Landstreicherei oder Prostitution verbunden war, während Homosexuelle aus der Mittel- und Oberschicht, die eine „ehrliche“ Arbeit und Einkommen vorweisen konnten, nicht verurteilt wurden. Es sind diese Lebensstile der unteren Klassen und diese Klassenjustiz, die der Autor hier wiederherstellt.