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¿Por qué algunos hombres están tan enfadados?: y por qué el feminismo no los desenfadará
Dieses Buch handelt nicht von Trollen: Es handelt von Frames. Davon, wie eine Erzählung konstruiert wird, die den Verlust von Privilegien in ein Unrecht verwandelt, Mitverantwortung in Verfolgung und den Feminismus zur Schuldigen für alles macht.
Die Autorin seziert den Diskurs der reaktiven Männlichkeit: was er sagt, wie er es sagt und wer dafür bezahlt, ihn zu verbreiten. Das Unbehagen mancher Männer ist real. Was ihnen erzählt wird, was es bedeutet, nicht immer.
Du wirst kein Handbuch finden, um jemanden zu beruhigen. Du wirst präzise Worte für das finden, was du wahrgenommen hast, aber nicht benennen konntest.
Seit Jahren wird uns gesagt, dass wütende Männer ein Internetproblem sind, Jugendliche mit zu viel Freizeit oder die extreme Rechte. Das wird so oft gesagt, dass es fast wie eine Wahrheit klingt. María Martín Barranco bringt diese Wut auf den Operationstisch. Nicht um sie wiederzubeleben, sondern um zu sehen, woraus sie gemacht ist.
Und was sie findet, ist keine Anomalie: Es ist ein Muster.
Eines, das du im Kommentar des Schwagers, der „nur sagt, was er denkt“, in Fernsehtalkshows, in den Äußerungen mancher Politiker wiedererkennst. Denn die Manosphäre ist keine dunkle Ecke, bevölkert von ein paar Radikalen: Es ist etwas, das wir seit Jahrhunderten normalisieren.
María Martín Barranco ist Feministin, Juristin und Spezialistin für soziale Intervention mit Genderfokus. Sie gründete 2013 die Virtuelle Schule für feministisches Empowerment (EVEFem), deren Direktorin und Ausbilderin sie ist. Bei Los Libros de la Catarata hat sie außerdem Ni por favor ni por favora, La desfachatez machista, Punto en boca und Mujer tenías que ser veröffentlicht.