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La ternura del caníbal
Die Stadt erwacht mit einem Biss. Als handele es sich um einen Terroranschlag, übernehmen Kannibalen die Straßen der Stadt. Ein Mann, der Pablo heißen könnte, beobachtet ängstlich die Barbarei, die durch die Stadt zieht. Vielleicht sollte er fliehen, doch das Leben setzt sich in seiner Routine durch und in der Möglichkeit, dass plötzlich ein unerwarteter und weiblicher Stolperer der Grund zur Hoffnung sein könnte. Dann taucht Melany auf, trotz der Kannibalen und ihrer ständigen Bedrohung, trotz der Ängste und des Chaos, das alles durchdringt. In La ternura del caníbal ist die Stadt ein Labyrinth, in dem die Figuren sich zu verlieren scheinen, auf der Suche nach einem Ende für diese Geschichte, die letztlich eine Liebesgeschichte ist. Dieser neue Roman von Víctor Álamo de la Rosa bietet uns mehr Literatur, ein neues Spiel, in dem die wildesten Emotionen des Menschen zum Vorschein kommen, ein Roman, der ein Symbol für eine Gesellschaft ist, die sich von ihrem eigenen Wahnsinn hat mitreißen lassen.
Über den Autor:
Víctor Álamo de la Rosa wurde 1969 in Santa Cruz de Tenerife geboren, verbrachte jedoch seine Kindheit auf der kanarischen Insel El Hierro. Er hat zehn Romane, fünf Gedichtbände, zwei Erzählbände und zwei Bücher mit Artikeln und Interviews veröffentlicht. Sein literarisches Werk, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde, hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Mercedes Pinto Literaturpreis (2004), den Alfonso García Ramos Literaturpreis (2007), den Benito Pérez Armas Romanpreis 2013, den Isaac de Vega Kurzgeschichtenpreis und den Leoncio Rodríguez Journalistenpreis 2008. Er hat in Frankreich, Portugal,