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Entre la cámara y la carne: El homoerotismo en 25 películas
Ein interessanter Streifzug durch die 25 Filme der Filmgeschichte, die das männliche Begehren prägten. Von Genet, Visconti oder Warhol bis zu Almodóvar und Villaronga
Zwischen Kamera und Fleisch, zwischen dem betrachtenden Auge und der Materialität der Körper liegt die Vorstellungskraft. Dieses Buch wählt fünfundzwanzig Filme aus, Beispiele für Fantasien, die sich um den männlichen Körper drehen: von der Homosozialität in Alas und dem Exotismus in Tabú über den Porno in Boys in the sand, den Kitsch in Pink Narcissus, den Lyrismus in Beau travail bis zum Voyeurismus in Taekwondo. Penisse und Schmerzen, überschäumende Lüste, Poesie und Prosa, ideale und tödliche Körper, Apoll und Dionysos.
Im Gegensatz zur Literalität der Pornografie erfordert der erotische Blick eine kreative Aktivität seitens der Zuschauer, ein Sich-Einlassen, das Offenlegen intimer Gefühle. Die Texte des Bandes bieten verschiedene Perspektiven auf Sexualität und Homoerotik im Kino mit zahlreichen Anekdoten, historischen Rahmen, Erfahrungen und gegenläufigen Lesarten. Von Jean Genet bis Fassbinder, von George Cukor bis Pedro Almodóvar bietet Entre la cámara y la carne eine breite Palette erotischer Träumereien von Filmemachern und Zuschauern.