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En verano duele más
Ein schonungsloser, bewegender und literarischer Roman darüber, wie die Kindheit uns ein Leben lang prägen kann.
„Der Klang seiner Stimme war violett. Lange hatte ich keine Stimmen mehr gesehen. Venezuela aktivierte meine Zauberkräfte. Ich begann, die Farben der Klänge zu unterscheiden, als ich ungefähr sieben Jahre alt war; die Zeit stimmt mit meiner ersten sexuellen Begegnung mit meinem Cousin Marc überein.“
Kurz nachdem sie in ihr Heimat-Beirut zurückgekehrt ist, erhält Camille eine Nachricht: Ihr Vater stirbt an Lungenemphysem. Die Krankheit treibt ihn zurück an den Ort, den er am meisten hasst: Punta de Mata, ein Dorf im Osten Venezuelas, in das seine Eltern geflohen sind, um den Schrecken des Bürgerkriegs im Libanon zu entkommen. An diesem Ort, der von der unerbittlichen Sonne und dem Machismus als gesellschaftlicher Ordnung beherrscht wird, lernte sie bald, dass Gewalt, verborgen in Witzen und Scherzen, ihre Identität bedrohte.
En verano duele más erzählt die Geschichte eines Mannes, der in seiner Kindheit und Jugend systematisch missbraucht wurde und der, erniedrigt in seinem Selbstwertgefühl, unfähig, Liebe oder Respekt bei seinen Mitmenschen zu erwecken, versucht, die Wunden zu heilen und die Rechnungen der Vergangenheit durch Vergebung zu begleichen.