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El cielo de la selva
El cielo de la selva, von Elaine Vilar Madruga, ist eine karibische Horrorgeschichte über Mutterschaft, den Körper der Frauen und die Gewaltssysteme, die Schutz in Strafe verwandeln.
Der Dschungel ist ein hungriger Gott: eine Präsenz, die diejenigen schützt, die unter seiner Herrschaft leben, aber im Gegenzug den höchsten Preis verlangt. Um zu überleben, müssen seine Bewohner ihre Kinder als Teil einer kannibalistischen und zyklischen Tribute darbringen, in einem Opfer-System, in dem keine Frau entscheiden kann, keine Mutter zu sein.
In dieser gnadenlosen Welt, durchzogen von Guerillakämpfern und Drogenhändlern, sind Mütter gezwungen, ihre eigenen Kinder als zukünftige Nahrung aufzuziehen. Vilar Madruga erschafft eine schreckliche Fabel über aufgezwungene Mutterschaft, Fleisch, Opfer und den Verlust jeglicher Rechte über den eigenen Körper.