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Desde las gradas
In der Nacht des brennenden Gartens schießt ein asthmatischer Amor seine Pfeile ab. Er durchquert die schönen, aber unzureichenden Räume der Tradition und sucht in fremden Stimmen ein Echo der eigenen; in den Klischees den Traum eines gemeinsamen Ortes. Erbe einer bereits in Spanien von Autorinnen wie Berta García Faet etablierten Poetik des Umschreibens, ist Desde las gradas ein Gedichtband voller Verletzlichkeit, einer Nostalgie, die die Hoffnung nicht aufhebt. Vom Liebesleid und Anspruch geplagt, sucht das lyrische Ich, wie ein hyperbewusstes Kind, sich in der Geschichte der Erde und der Literatur, gibt sich Sinn mit den Worten seiner Lieblingsautorinnen und gestaltet am Ende eine lyrische Erzählung, die zugleich intim und geteilt ist. So über Schmerz und Spiel hinweg überliefert uns Juanpe Sánchez López seine Geschichte, unsere Geschichte, geschrieben von einem Ort aus, an dem sich Jungs lieben, von griechischen Helden, die an Flughäfen knien, von Festen, die wie seine Liebespfeile Wunden schlagen.
Andrea Abello Collados
Es ist ein greller Text, mit wunderschönen und kindlichen Farben, manchmal sogar phosphoreszierend; er spielt am Strand wie ein Kind, das seit seiner Kindheit gelernt hat, billigen Wodka und Red Bull der Eigenmarke zu trinken.
Aus dem Vorwort von Elizabeth Duval