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Coloquio de invierno
Sieben Personen, die von einem Sturm eingeschlossen sind, beschließen, sich die Wartezeit mit Geschichten zu vertreiben, die sie zuvor nie gestanden hatten. Die neue Köstlichkeit eines Autors, der sich Buch für Buch als zeitgenössischer Klassiker etabliert hat.
Sieben Personen bleiben während des Schneesturms Filomena in einem Landhotel eingeschlossen. Ohne Empfang oder Verbindungen, aber mit Vorräten, beschließen sie, sich die Wartezeit mit Geschichten zu vertreiben. Aus diesem Dialog, an dem sich auch die beiden Gastwirte beteiligen, entstehen Anekdoten, die bei jedem gemeinsamen Essen rituell erzählt werden und die es ihnen nicht nur ermöglichen, sich gegenseitig kennenzulernen, sondern auch über das Leben der anderen zu diskutieren und daraus zu lernen. Mit der meisterhaften Beherrschung der mündlichen Erzählkunst eines Autors wie Landero werden die Geschichten, die diese Fremden erzählen, bald zu Geständnissen ihrer Lebensabenteuer, die im Moment der Wärme erzählt werden, zu Erzählungen einiger Erfahrungen, die sie ein Leben lang geprägt haben und die sich mit echter Spannung und Emotion abwechseln und verflechten. Eine Hommage an klassische dialogische Romane, ein kleines Decamerone unserer Zeit und eine cervantinische Abfolge beispielhafter Erzählungen – „Coloquio de invierno“ ist von Anfang bis Ende ein literarischer Genuss, ein neues Geschenk eines Schriftstellers, der sich Buch für Buch als zeitgenössischer Klassiker etabliert hat.