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¡Ay, campaneras! Canciones para seguir adelante
Stell dieses sentimentale Radio ein und lass uns eine Reise durch die Geschichte Spaniens machen.
Wusstest du, dass Chaplin die Musik eines Cuplés für einen seiner berühmtesten Filme gestohlen hat? Oder dass Nietzsche sagte, das „Stärkste“, was er je gehört habe, sei eine Zarzuela von Federico Chueca gewesen? Hast du jemals über die Copla als eine Strategie weiblichen Widerstands nachgedacht?
Der Soundtrack unserer Großmütter führt uns an die Hand durch eine nicht allzu ferne Vergangenheit, in der offizieller Diskurs und Subversion in einer Volkskultur koexistierten, die half, das Leben zu ertragen. ¡Ay, campaneras! von Lidia García ist ein Spaziergang durch die Geschichten hinter diesen Liedern, die von weiblichen Grenzüberschreitungen, sozialen Klassenunterschieden und einer Sehnsucht nach Freiheit geprägt sind, die sich trotz allem durch jede Ritze schlich, die sie fand. Dieses großartige Buch bringt uns die Hintergründe einer Welt von Cupletistas und Bandoleros, von Näherinnen und Manolas sowie von Frauen so beeindruckend wie Raquel Meller, Concha Piquer, Lola Flores, Sara Montiel oder Rocío Jurado näher.
Lidia García García (Montealegre del Castillo, 1989) ist promovierte Kunsthistorikerin an der Universität Murcia mit einer Dissertation über Copla und Camp-Praktiken. Sie ist Autorin des Podcasts ¡Ay, campaneras! und des gleichnamigen Buches (Somos B, 2022). Sie arbeitet regelmäßig bei den Sendungen Cine de barrio von Televisión Española, Mañana más von Radio Nacional de España und La ventana von Cadena SER mit.