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Ausencia y exceso: Lesbianas y bisexuales asesinas en el cine de Hollywood
Was bedeutet das Archetyp der lesbischen und bisexuellen Mörderin im Hollywood-Kino? Dieses Buch enthüllt, wo ihr subversives Potenzial liegt.
Vor dreißig Jahren kam Paul Verhoevens Instinto básico in die Kinos, ein Film, der in der LGTBIQ+-Gemeinschaft eine heftige Kontroverse auslöste wegen der Verbindung zwischen Psychopathie und nicht-normativen Sexualitäten. Catherine Tramell, die Figur, die Sharon Stone zum Star machte, ist eine der Protagonistinnen von Ausencia y exceso. Lesbianas y bisexuales asesinas en el cine de Hollywood; ein Essay, in dem Francina Ribes Pericàs die Paradoxie zwischen der Unsichtbarkeit weiblicher Homosexualität im Mainstream-Kino und der spektakulären Präsenz lesbischer Szenen im zeitgenössischen kommerziellen Kino untersucht.
Die Hauptfiguren in so populären Titeln wie Mujer blanca soltera busca…, Lazos ardientes, Juegos salvajes, Criaturas celestiales oder Monster sind meist starke Frauen, die eine ambivalente Sexualität zeigen und gleichzeitig Gewalt und Mord ausüben. So setzt sich das Archetyp der lesbischen oder bisexuellen Mörderin durch, das während des Aufschwungs des Neo-Noir im Hollywood der 80er und 90er Jahre Gestalt annimmt und von übertrieben femininen Figuren verkörpert wird, die Erbinnen der klassischen Femme fatale sind und der Figur der lesbischen Vampirin nahekommen.
In ihrem Buch erforscht die Autorin den Ursprung dieses Archetyps seit den Anfängen des Kinos und analysiert auch, wie er das Genre, in dem er definiert wurde, überschritten hat, um neue Bedeutungen zu erlangen. Sie fragt, was die Bedeutung dieser wiederkehrenden Figur ist, die von Misogynie und Homophobie geprägt ist, aber ein unmissverständliches subversives Potenzial verbirgt.